Infos zum Daytrading

Viele Anleger, die sich mit Aktien niedrig kapitalisierter Unternehmen beschäftigen, befassen sich auch mit Daytrading. Das liegt einerseits am spekulativen Charakter und andererseits an der Eigenschaft, dass sich sowohl mit Daytrading als auch mit Aktien niedrig kapitalisierter Unternehmen schnell Gewinne realisieren lassen. Bei Aktien niedrig kapitalisierter Unternehmen ist der Markt in der Regel eng, sodass es schnell zu Kursänderungen kommen kann, die eine schnelle Reaktion erfordern. Auch beim Daytrading sind schnelle Reaktionen auf Kursschwankungen erforderlich, allerdings sind sie dabei prinzipbedingt. Doch was genau versteht man unter Daytrading? Wie funktioniert es? Was sind Chancen und welche Risiken existieren?

Mit Daytrading wird das Ziel verfolgt, von geringen Kursschwankungen zu profitieren indem Spekulationsobjekte wie zum Beispiel Aktien oder Währungen binnen eines Tages gekauft und wieder verkauft werden. (vgl. u.a. http://de.wikipedia.org/wiki/Daytrading)

Daytrading wurde erstmals 1971 durch den computerisierten Börsenhandel ermöglicht.
Einer Studie zufolge erleiden 75% der Personen, die sich am Daytrading beteiligen, Verluste. Die restlichen Spekulanten aber weisen einen durchschnittlichen Gewinn von 22.000$ in 8 Monaten auf.

Problematisch ist, dass beim Daytrading die Käufe häufig mit Kredit finanziert werden. Somit kann der Verlust stark ansteigen. Dies nennt sich Margin-Trading. Teils fallen gar keine Zinsen an, da das Geld für weniger als einen Tag geliehen wird. Aufgrund sehr geringer täglicher Kursschwankungen schmälern sich leider auch die Gewinne. Dies hängt aber selbstverständlich auch von der Anzahl der gekauften und verkauften Beteiligungen ab. Die meisten Day-Trader sind Angestellte einer Bank oder von Investment Firmen. Seit dem Ausbau des Internet beteiligen sich aber immer mehr private Personen am Daytrading. Im Gegensatz zur breiten Meinung, werden beim Daytrading nicht erwartete Kurssprünge aufgrund von anstehenden News ausgenutzt, sondern es werden vielmehr bestimmte Strategien verfolgt.

Beim Daytrading gibt es das sogenannte Skalping und das Shaving. Bei der Methode des „Skalping“ besitzt der Händler die Wertpapiere nur für einige Minuten oder gar Sekunden. Die Dauer, in der der Händler das Handelsobjekt besitzt ist also sehr gering. Dies führt zu der Methode des „Shaving“. Der Spekulant hat beispielsweise ein Wertpapier für 10,00 Euro gekauft. In der nächsten Sekunde wird es aber für 10,03 Euro gehandelt. Der Spekulant setzt dann seine Wertpapiere für 10,01 Euro auf den Markt, erhält so den ersten Zuschlag und verkauft binnen einer Sekunde wieder. Damit sich so ein Geschäft überhaupt lohnt müssen die Spekulanten eine größere Anzahl an Wertpapieren kaufen und verkaufen und das mehrere male am Tag. Da solche Trades auch Geld kosten, können Daytrader bei ihrem Broker nach Mengenrabatten fragen. Sonst wäre es noch wesentlich schwieriger gute Gewinne zu erzielen. Daytrading bietet aktiven Tradern, die viel Zeit mit dem Handeln von Wertpapieren beschäftigen, also eine gut Möglichkeit schnelle Gewinne zu realisieren. Es ist jedoch ausschließlich für Leute geeignet, die sich regelmäßig und aktiv mit der Materie beschäftigen, sich den Risiken bewusst sind und schnelle Kauf- und Verkaufsorders platzieren können.

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